Von Wandern bis zu Trendsportarten – Montenegro, ein Ziel für Naturfreunde und Outdoor-Fans

Das kleine Montenegro im sonnensicheren Südosten der Adria bietet draußen in der Natur so viele Sportmöglichkeiten wie kaum ein anderes Land. Sie reichen von Sonnenbad und Wassersport an den langen Sandstränden und schroffen Felsküsten bis zu abenteuerlichen Aktivitäten im Gebirge. Dazwischen gibt es die volle Bandbreite vom Tauchen in einer spannenden Unterwasserwelt über Almwandern, Canyoning, Klettertouren, Gebirgs-Trekking und Mountainbike-Ritte bis zu Schneeschuhwandern und Skilaufen. Vieles Trendige ist nicht nur möglich, es findet auch ideale Voraussetzungen, zum Beispiel Rafting und Snowkiting.

6.000 Kilometer Wander- und Radwege reichen vom Meer bis zum Hochgebirge. Rund die Hälfte ist bereits vorbildlich markiert und beschildert – zum Beispiel die 182 Kilometer lange Transversale durch das Küstengebirge mit atemberaubenden Ausblicken auf das Meer und die Bucht von Kotor, den einzigen Fjord des Mittelmeeres. 167 Kilometer führt ein Fernwanderweg vorbei an landschaftlichen Glanzpunkten in den spektakulären Nationalpark Durmitor mit der Tara-Schlucht, dem tiefsten Gebirgseinschnitt Europas, bis zu 1.300 Meter tief. Hier, wo im Sommer die Gletscherseen und Bergalmen von Bjelasica und Komovi locken, liegen auch die beliebtesten Skipisten. Im Rest des Jahres bietet Montenegro trotz seiner ungezähmt-wilden Bergwelt für Radwanderer und Trekkingradler etwas Besonderes: alle ausgewiesenen Routen sind – sehr selten in alpinen Bergregionen – durchgängig befahrbar.

Bild: Tourismusbüro Montenegro

Bild: Tourismusbüro Montenegro

Bergwandern über die Grenzen, und das in einer der abgelegensten Regionen des Balkans, wird nun auch möglich gemacht. Ein ab Juli 2012 komplett markierter, transnationaler „Peaks of the Balkans Trail“ führt vom Prokletije-Nationalpark im Osten Montenegros durch die angrenzen-den Gebirgsregionen von Albanien und dem Kosovo. Der anspruchsvolle 200-Kilometer-Rundweg wurde unter enger Zusammenarbeit aller drei Länder und unter anderem mit Hilfe der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) verwirklicht.

Bungee-Jumping, Canyoning, Kitesurfing, Rafting, Snowkiting… – die etwas härteren Sportarten bringen in Montenegro stets den besonderen Kick. Mit Kanu und Kajak in wirklich wilden Gebirgsbächen unterwegs zu sein oder Segeln, Surfen und Kiten in den Weltklasse-Revieren an der Adria und in der Bucht von Kotor, das sind Höhepunkte jedes Outdoor-Urlaubs. An der Küste bei Ulcinj entsteht nicht zufällig das größte Wassersportzentrum Montenegros. Hier werden nicht nur Kitesurfer bald einen neuen Treffpunkt haben.

Auch die Snowkiter können sich freuen: Auf der Hochebene Sinjajevina wird es künftig das neben einem schwer erreichbaren Gebiet in Norwegen beste Revier Europas für den neuen winterlichen Ausnahmesport geben. Das Projekt zur Schaffung des notwendigen Angebots kommt gut voran.

Bilder & Quelle: Tourismusbüro Montenegro
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